Ganna Sarybaieva nahm an der Jahreskonferenz des CEU Democracy Institute 2026 teil

Ganna Sarybaieva nahm an der Jahreskonferenz des CEU Democracy Institute 2026 teil
30.06.2026
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Ganna Sarybaieva nahm an der Jahreskonferenz des CEU Democracy Institute 2026 teil

Am 25. und 26. Juni 2026 nahm Ganna Sarybaieva, Gründerin der Open Dialogue Platform und Doktorin der Rechtswissenschaften, an der Jahreskonferenz des CEU Democracy Institute „Imaginary Exhaustion? Revisiting Democratic Futures Past“ in Budapest teil.

Die Konferenz bot ein internationales Forum zur Neubewertung der Rolle des Rechts im Kontext demokratischer Transformationen, des digitalen Wandels und der gegenwärtigen Herausforderungen für die demokratische Vorstellungskraft. Führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichte, Soziologie und den Geisteswissenschaften diskutierten über die Zukunft der Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die Entwicklung demokratischer Institutionen.

Den intellektuellen Rahmen der Konferenz bildete die Eröffnungspanel mit der Leitfrage: Kann das Recht die Zukunft der Demokratie sichern? Die Diskussion machte deutlich, dass die Rechtsstaatlichkeit zwar eine unverzichtbare Grundlage demokratischer Ordnungen bleibt, rechtliche Institutionen allein den gegenwärtigen demokratischen Herausforderungen jedoch nicht mehr ausreichend begegnen können. Ihre Wirksamkeit hängt zunehmend vom gesellschaftlichen Vertrauen, der demokratischen Kultur, dem historischen Bewusstsein sowie von der Fähigkeit der Gesellschaften ab, gemeinsame Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Im Verlauf der Konferenz standen Themen wie demokratische Resilienz, Konstitutionalismus, Migration, Erinnerungspolitik, digitale Technologien, Populismus, der Wandel der Öffentlichkeit sowie neue Formen des Autoritarismus im Mittelpunkt. Trotz unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven verband die Beiträge eine gemeinsame Erkenntnis: Die Zukunft der Demokratie wird nicht allein von der Stabilität ihrer Institutionen abhängen, sondern ebenso von der Fähigkeit der Gesellschaften, demokratische Werte zu bewahren, gesellschaftliches Vertrauen zu stärken und neue Formen demokratischer Teilhabe zu entwickeln.

Diese Fragestellungen stehen in engem Zusammenhang mit der Forschungsarbeit der Open Dialogue Platform, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Recht, digitaler Transformation, Menschenrechten, kulturellem Gedächtnis und demokratischer Resilienz beschäftigt. Im digitalen Zeitalter entfaltet das Recht seine Wirkung zunehmend in einem Umfeld, das von Algorithmen, digitalen Infrastrukturen, Plattformen und neuen Formen öffentlicher Kommunikation geprägt ist. Dies erfordert interdisziplinäre Ansätze zur Weiterentwicklung demokratischer Governance und zum Schutz der Menschenrechte.

Die Teilnahme an der Konferenz bot eine wertvolle Gelegenheit, sich am internationalen wissenschaftlichen Dialog über die Zukunft von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu beteiligen und den fachlichen Austausch mit Forschenden zu vertiefen, die sich mit den gegenwärtigen Transformationen demokratischer Gesellschaften befassen.

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